Work Text:
Früh dunkel.
Schwerer Regen, kein Schneegestöber mehr.
Die Handschuhe vergessen, den Schal schon längst verloren.
Leichtes Gepäck, flüstern die Stimmen. Leichtes Gepäck.
Doch die alten Stiefel halten ihn fest,
Salzkrusten und nasse Socken.
Pfützen auf Asphalt, Zuhause der Dämonen.
Spiegeln die Finsternis. Spiegeln kaum Lichter.
Verloren sein in all dem Geschehen.
Spusi-Schwärme, Tatort-Betriebsamkeit.
Kalte Zehen, Zähneklappern,
Im Regen zugrunde gehen.
Zu dunkel hier.
Immer zu dunkel hier.
Pfützen auf Asphalt, Heimat der Erinnerungen.
Spiegeln die Finsternis. Spiegeln auch Lichter.
Denn:
Heißes Getränk schiebt sich in frierende Hände.
Sanfte Augen schieben sich in seinen Blick.
Leos Stimme, dirigierend, fest.
Leos Halt, wenn das Grauen zu nahe rückt.
Der Junge im Schrank schon lange nicht mehr da.
Die Dunkelheit sperrt nicht mehr ein.
Nur in seinem Kopf, in seinem Kopf -
Lass mich raus, rufen die Stimmen.
Du lässt dich selber raus, antwortet er.
Und dann greift er nach Leos Hand.
Atmet.
Atmet.
Atmet.
Bis die Zeit wieder beginnt.
Die Arbeit ruft, die Dunkelheit zu vertreiben.
