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Adam weiß

Summary:

Adam ist sechs Jahre alt und schlägt sich durch ein Leben, das er gar nicht anders kennt. Es ist anstrengend.

Notes:

Für den Whumptober Tag 1: Please Don't Cry und Beg for Forgiveness

Danke an theywrite für die Beta und an den Server für die Idee es überhaupt zu versuchen mit dem whumptober. Macht richtig Spaß mit euch.

(See the end of the work for more notes.)

Work Text:

a child no one looked after was still swinging like a stone / in a slingshot. - maggie smith 

Adam weiß nicht viele Dinge, aber die Dinge, die er weiß, weiß er genau. Adam weiß, dass er Adam heißt, und dass er sofort kommt, wenn er gerufen wird. Adam weiß, dass er besser nicht fragt, warum der Tag immer mit Haferflockenmatschepampe anfängt, und nie mit Hörnchen und Marmelade, aber eben auch nicht warum die Schnecken nur im Regen auf die Terrasse kriechen, und warum Papa sie dann zertritt. Adam weiß, dass es weiche Dinge gibt, schöne Dinge und Adam weiß, diese Dinge sind nicht für ihn bestimmt.

Joni vom Aikido darf die Hand seiner Mama halten, wenn Adam ihm beim Training etwas fester auf die Nase gehauen hat, als er eigentlich wollte, und er weinen muss. Dann kniet die große Frau, die immer so nach Blumen duftet, vor ihm, und streichelt sein Gesicht, und wischt seine Tränen weg, mit einem Taschentuch. Das riecht bestimmt auch nach Blumen. Adam darf nach dem Training draußen hinter der Halle stehen, da wo die Mülltonnen sind, damit Lehrerin Laura es beim Abschließen nicht so auffällt, dass er schon wieder lange wartet.

Wenn es nicht regnet, ist das gar nicht so schlecht hier hinten. Da sind die Spinnweben beim Lüftungsrohr, die in allen Regenbogenfarben in der Sonne schillern, und wenn er ein Blatt ins Netz wirft, rennt die Spinne ganz schnell hin. Manchmal macht er ein bisschen vom Netz kaputt und kann sich dann kaum sattsehen daran, wie sie Faden für Faden alles wieder repariert. Ob das so ist wie Fernsehen?

Fatma aus der 1b erzählt da immer begeistert von, wenn Justus beim Bolzen mal wieder nicht so standfest war, und die Pausenaufsicht Adam rauszieht. Kann Adam ja nichts für, dass der immer gleich umfällt und dann schreit. Fatma gibt ihm da Recht. Die sitzt meistens bei der Aufsicht, weil sie statt auf Klo zu gehen den Schulhof verlässt, um in der Raucherecke Kippenstummel zu sammeln. Am liebsten guckt sie so eine Dokuserie, wie sie es nennt, die Notruf Nanny. Adam lässt sich die Zusammenfassung immer gerne geben, nur einmal gings um eine Mama, die ihre Tochter haut und Fatma war ganz entsetzt und traurig, als Adam kurz nicht verstanden hat warum das eine eigene Folge wert war, und da hat er dann lieber schnell von den Spinnweben im Hinterhof erzählt.

Oder vom Moos beim Kiesbett, das ganz weich ist wenn man es anfasst. Wie das ganz alleine auf den harten Steinen wachsen kann, würde er auch gerne mal fragen, die meisten Blumen sind ja in der Erde, aber er hat im Gefühl, dass das eine sehr dumme Frage ist. Die hat er früher öfter gestellt. Das weiß er jetzt besser.

An seinem Geburtstag letztes Jahr war hier in der Mitte vom Hof eine einsame gelbe Blume. Mitten in so einem Riss im Asphalt. Und beim Donnerstagstraining war sie dann plötzlich ein ganz flauschiger Ball. Löwenzahn, hat Fatma gesagt. Da gibts auch so eine Serie mit einem lustigen Mann mit Latzhose, der immer Sachen erklärt. Die können sie vielleicht mal zusammen gucken, wenn Adam besuchen kommt, das erlaubt Mama. Ob Papa das Adam erlaubt, gehört nicht zu den Dingen, die Adam weiß. Aber Fragen ist eben so eine Sache.

Jedenfalls regnet es heute, und wenn es regnet, ist es nicht so schön hier hinten. Wenn es regnet, ist bei den Mülltonnen so eine Pfütze, die noch doller stinkt als sonst und selbst, wenn Adam sich unter den etwas traurigen Baum stellt, ist er irgendwann bis auf die Unterwäsche nass. Die Tropfen sind auch immer extra groß, wenn die sich in den Blättern sammeln und dann mit einem Mal in seine Haare platschen.

Seine Regenjacke ist seit dem einen Tag im Wald zerkratzt und lässt alles durch. Da wollte Papa ihm ein totes Reh zeigen und hat ihn am Arm durch so ein Dornengebüsch gezogen, obwohl er ganz doll versucht hat schneller zu laufen. Das war wirklich ein bisschen gemein, die standen ihm manchmal bis ins Gesicht. Brombeeren, hat Fatma ganz schnell gesagt, damit er ja nicht vom Reh erzählen kann. Keine Sorge, das haben sie nicht mehr gefunden, weil es angefangen hat zu gewittern. Papa war ziemlich böse. Nächstes Mal, hat Adam sich vorgenommen, versucht er einfach noch schneller zu sein.

Der Hinterhof wird immer dunkler, bis plötzlich ein Blitz alles hell macht. Adam zählt, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, dann rumpelt es dunkel. Das ist gut, weiß er. Das hat er im Brombeergebüsch gelernt. Noch wird er nicht vom Blitz getroffen. Noch ist ihm nur kalt. Und das ist nur ein blödes Gefühl, das geht wieder vorbei, sagt er sich. Das muss er nur aushalten. Er versucht im Kreis zu gehen und zu stampfen, sich ganz klein zu machen.

Manchmal hilft es sich vorzustellen, dass er an einem warmen Ort mit ganz viel Sonne ist. Vielleicht kann er mit dem Magischen Baumhaus nach Ägypten, so wie Phillip und Anne bei der Geschichte mit der Mumie. Sich einfach auf den heißen Sand legen und trocknen. Frau Lehmer war gestern ganz begeistert, dass er schon so ein großes Buch liest, mit so wenigen Bildern, aber Lesen findet er nicht so schwierig. Beim Lesen kann man immer woanders sein und manchmal beantworten Bücher sogar Fragen. Er würde ja ein Buch mit zum Training nehmen, für hinterher, aber wenn der Tag dann ist so wie heute, hat er am Ende auch nur noch Pappmaschee in der Hand.

Beim nächsten Blitz, der durch den Himmel knallt, rumpelt es direkt ganz laut. Nicht so wie Donner, mehr so wie Papas Auto, das ein bisschen zu schnell über die Huckel im Asphalt fährt, und dann mit einem lauten Knirschen anhält. Die Scheibenwischer quietschen hin und her während Adam die Plastiktüte aus der Seitentür nimmt und über den Sitz zieht. Er klettert rein und schnallt sich an, da drehen die Reifen schon wieder durch auf dem nassen Asphalt und Adam wird in seinen Sitz gedrückt.

Als er endlich zuhause ist, hört das Zittern nicht auf. Er gibt sich die allergrößte Mühe sich zusammenzureißen, weil Papa ihn schon wieder so anguckt als wäre er eine Schnecke auf der Terrasse. Man muss dafür nur alles anspannen, die Fäuste zusammendrücken und die Zähne zubeißen, dann kann man es nicht so gut sehen.

In seinem Zimmer packt Adam den Gi aus seiner Sporttasche und legt ihn auf den Schreibtisch zum Trocknen. Dann setzt er sich auf die Bettkante und lässt seine geballten Fäuste los, lässt seine Zähne ein bisschen vor sich hin klappern. Leise. Die Kälte will einfach nicht weg. Duschen war er schon in der Halle, das geht kein zweites Mal, und warm darf er sie sowieso nicht drehen. Papa kontrolliert immer, ob der Spiegel beschlägt. Nur noch ein paar Stunden, dann gibt es Abendessen und dann kann er sich in seine Decke einkuscheln. Nicht mehr lang.

Aus der Küche ruft Mama leise “Adam?” Eigentlich ist das viel zu früh fürs Abendessen, und als er vor einer halben Stunde in sein Zimmer gegangen ist, hat er noch gesehen wie sie erst Gemüse schneidet. Soll er helfen? Das kann eigentlich nicht sein, denn Papa ist zuhause und letztes Mal, als er Adam mit Mama gesehen hat, wollten sie Pudding machen, und Adam war grade dabei so doll er konnte umzurühren, da wurde Papa plötzlich ganz böse und laut. Die Küche ist kein Ort für ihn, weiß Adam jetzt. Wenn ein Mann zu lange in der Küche ist, wird er zu Pudding. Irgendwie so war das. Ehrlich gesagt hat Adam da nicht mehr so richtig zugehört, weil nach der Ohrfeige so ein lauter Ton in seinem Kopf war.

Nochmal kommt es aus der Küche, nicht viel lauter. “Adam?” Adam presst seine Zähne wieder zusammen und spannt alles an, bevor er nach draußen schlurft. Mama steht da, zwischen Bergen von Karotten und Sellerie, und hat eine Tasse in der Hand.

Da steigt Dampf auf von der Tasse, und selbst von hier kann er den aufgedruckten Löwenzahn sehen. Seine Lieblingstasse. Mama guckt ihn an, hält sie ihm entgegen. Langsam steigt der Geruch von Kakao in seine Nase. Papa ist nicht in Sicht und Mama hat heißen Kakao gemacht. Ein kleiner großer Knoten in seinem Bauch wird plötzlich ganz weich. Trotzdem darf er nicht vergessen das Zittern festzuhalten, also ist der Weg zu ihr rüber steif und langsam.

Endlich nimmt er die Tasse entgegen und Wärme fließt durch seine kalten Finger. So muss das sein mit dem Wüstensand. Fast ein bisschen zu viel, fast so, dass es brennt an seiner Haut, aber so gut. Bestimmt noch zu heiß, um zu trinken. Er versucht es trotzdem und verbrennt sich die Zunge. Die Welle an Sonne, die in seinen Bauch läuft ist es wert. Nochmal. Drei mal Schlürfen, dann tut es im Mund zu weh. Warten also. Ein bisschen hecheln mit der tauben Zunge, ein bisschen pusten und warten.

Mama steht da immer noch, wie eingefroren und schaut auf ihn herab. Adam weiß nicht was das in ihrem Gesicht ist. Ob ihr auch kalt ist? Er schaut auf seinen Kakao herab, mit beiden Händen fest umklammert, dann wieder zu ihr hoch. Adam ist sich plötzlich sicher. Mama braucht Kakao.

“Mama? Willst du auch?” Seine Hand hat er schon fast nach ganz oben gestreckt, nur so weit, dass nichts schwappt, da knallt mit einem Mal die Tür und Adam erschrickt fürchterlich.

Dann knallt es nochmal, scheppert, eher. Das Geräusch ist unfassbar laut. Die Stille danach auch. Auf dem Boden liegt Adams Lieblingstasse, gelb-grün-weiße Löwenzahnsplitter in einer braunen Lache aus dampfendem Kakao.

Der Wüstensand ist weg, eiskalt ist alles wieder. Mama schaut ganz erschrocken rüber zur Spüle, da wo Kehrblech und Lappen sind, aber Papa steht schon in der Tür. Papa sieht, wie er zittert, Papa sieht, dass er nicht mal Kakao trinken kann ohne alles kaputt zu machen.

“Adam?” Sagt Papa ganz leise, gefährlich irgendwie.

“Es tut mir so Leid,” sagt Adam noch leiser. Da ist ein Kloß in seinem Hals, und seine Augen werden ganz heiß, und das heißt nichts Gutes.

“Nichtsnutz.” Papas Stimme ist nicht mehr so leise. Der Kakao sickert in seine Socken, aber wie warm das ist spürt er gar nicht mehr.

“Nur Dreck machst du. Zu nichts bist du gut.” Papa ist jetzt ganz nah bei ihm und Adam zieht ein wenig die Schultern hoch, wartet schon auf die Ohrfeige.

Stattdessen packt Papa ihn am Kragen und zieht ihn rückwärts. Adam stolpert, fällt, wird wieder hochgezogen. Papa zieht ihn in sein Zimmer. Ohne Abendessen ins Bett? Adam wartet immer noch auf die Ohrfeige. Stattdessen lässt Papa ihn auf den Boden fallen und er schnappt nach Luft, kämpft mit den Tränen, hält sich am Hals. Dann hört er das Quietschen. Der Schrank? Was macht Papa denn am Schrank? Weit kommt er mit dem Nachdenken nicht. An seinem T-Shirt würgt Papa ihn abrupt wieder hoch und stellt ihn vor die offenen Türen.

“Du gehst da jetzt rein.”

“Papa?” Er schaut zwischen Papa und dem Schrank hin und her. Papa guckt nur böse.

“Du gehst da jetzt rein.”

Mama lehnt am Türrahmen und sagt “Es ist nur ein Spiel Adam. Mach was Papa sagt.”

Adam glaubt, er weiß, was ein Spiel ist. Fußball auf dem Pausenhof ist ein Spiel. Tetris auf Justus Game Boy ist ein Spiel. In den Schrank zu gehen klingt nicht wie ein Spiel. Er macht es trotzdem.

Stehen kann er hier nicht, also drückt Papa ihn runter. Seine Finger ziepen in Adams Haaren, als er wieder loslässt.

“Das wird dich lehren,” sagt Papa und dann schlägt er die Schranktüren zu. Der Schlüssel dreht sich mit einem Klack. Warum da ein Schlüssel ist, für einen Schrank wo nur seine Sachen drin sind, wollte Adam mal fragen. Das muss er nicht mehr.

Nicht mal nachts im Wald ist es so dunkel. Nicht mal im Winter auf dem Schulklo, wenn der Bewegungsmelder ausgeht. Adam hat Angst.

Jetzt weint er wirklich. Er weiß, das ist nicht gut, das ist gar nicht gut, aber die Tränen hören ihm nicht mehr zu und diese Welle an heiß und kalt, die seinen Rücken runterläuft und in seiner Brust immer größer und größer wird und jetzt auch noch in seinen Hals hoch schwappt kann er nicht mehr fest halten. Es ist so dunkel hier und so kalt. Ganz anders als im Hinterhof wo die Tropfen im Spinnennetz noch glitzern und das Moos sich freut und wo sich, auch wenn er bibbert, kein Splitter aus dem alten Holz in seinen Hintern arbeitet. 

"Bitte. Bitte." schluchzt er, erst ganz leise. Er weiß nicht ob er mehr Angst davor hat, dass jemand das hört oder dass es niemand hört. 

"Bitte. Bitte Papa. Mama, bitte." Er will seine Decke. Er will doch einfach nur seine Decke und sein Bett und dann morgen wieder in die Schule. Dann kann er Justus schubsen und mit Fatma auf der Bank sitzen und sich vorstellen, dass die Notruf Nanny kommt und mit ihm Pudding macht.

Aber es ist immer noch pechschwarz um ihn herum. Er kann nichts sehen, nicht seine Hand vor seinen Augen, nicht ob die Wände langsam näher kommen, und vielleicht macht ein Schrank das eigentlich nicht, das sollte er wissen, aber wie kann er sich sicher sein? Er sieht doch nichts? Wenn er die Hände ausstreckt und ganz doll drückt, da wo die Tür sein muss, wenn er seinen Rücken gegen die Wand hinter ihm presst, dann glaubt er kurz er kann es aufhalten. Bis seine Arme zittern, noch viel mehr als draußen im Regen, und er nicht mehr kann. Jetzt erdrückt der Schrank ihn ganz sicher. Er kann hier nicht raus, er kann hier nicht raus, er versucht zu stehen und stößt sich den Kopf, er hämmert gegen die Tür und ein weiterer Splitter rammt sich in seine Hand und er schreit auf.

Es ist alles egal, soll Papa ihn doch hauen, soll Mama doch in der Ecke stehen und dann weggehen, er muss hier raus, er kann nicht mehr atmen.

“Bitte! Ich muss raus, bitte! Papa, Mama—” schreit er noch einmal, diesmal so laut er kann, aber zwischen dem Ein und Aus ist kaum noch Platz, so wenig Luft bekommt er. Kein Platz mehr zum Schreien, fast keiner zum Schluchzen, nur noch ein aus ein aus ein aus, als würde er in der dicken Mottenkugelsuppe ertrinken, Wasser schlucken mit jedem Atemzug.

Draußen sind Schritte. Oh, bitte. Bitte, lass es vorbei sein. Er schluchzt wieder auf. Egal was passiert, solange es nicht hier drin ist, kann er das aushalten.

Nichts rührt sich. “Bitte? Bitte raus, ich will— bitte,” weint er nochmal leise.

“Nicht so laut weinen, Adam.” Das ist Mamas Stimme. “Du weißt doch, das macht ihn wütend.” Dann gehen die Schritte wieder weg.

Die Tränen sind klatschnass auf seinem Gesicht. Auf seiner Hose, auf seinen Händen, da wo er sich durch die Augen gewischt hat. Ihm ist kalt. Er zittert und die Splitter tun weh. Aber er hält die Luft an, bis das Schluchzen weg ist. Er weiß nicht mehr wo oben ist oder vorne oder hinten in dem Pechschwarz, das von allen Seiten drückt.

Hier hat das Baumhaus keine Chance. Also wünscht sich Adam einen Blitz. Einen, wo der Donner sofort kommt. Dann ist wenigstens ganz kurz alles hell.

Er schubst Justus am nächsten Tag. Ganz doll. Justus schlägt sich das Knie auf, Herr Lenk schreit ihn an und Adam sagt gar nichts, starrt einfach durch ihn durch. Bei Justus kann er sich nicht entschuldigen, er weiß auch nicht warum. Also sitzt er auf der Bank mit Fatma und sie erzählt und erzählt und er schläft an der kratzigen Wand von der Turnhalle ein. Rektor Lange sagt er nichts, als der fragt was mit ihm los ist. Ein Mann lernt seine Lektionen leise, das weiß Adam jetzt.

Notes:

(Die Notruf Nanny ist irgendeine unheilige Kombination aus Super Nanny, Verdachtsfälle, Familien im Brennpunkt und was sonst noch so in den frühen 2000ern und damit meiner Kindheit durch das deutsche Fernsehen gegeistert ist. “Leider” gabs so was richtig anstrengend Problematisches noch nicht in den 90ern, also musste ich es erfinden.)

 

kudos und kommentare entzücken mich sehr <3 und wenn es drohungen sind, damit ich in zukunft klein adam in ruhe lasse

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